Nabu MV: Feenkrebse mit der App melden
Schwerin (epd).
Der Naturschutzbund (Nabu) in Mecklenburg-Vorpommern ruft wieder dazu auf, bis April Frühjahrs-Feenkrebse (Eubranchipus grubii) zu suchen und per App zu melden. Ziel sei, das Vorkommen dieser Kleinlebewesen besser zu erforschen, teilte der Nabu MV am Mittwoch in Schwerin mit. In weiten Teilen Deutschlands gelten sie laut Nabu als gefährdet. Hauptursache dafür sei der Verlust von Lebensräumen aufgrund intensiver Landnutzung und das Trockenlegen von Landschaften.
Frühjahrs-Feenkrebse sind Urzeitkrebse und werden nur etwa 35 Millimeter groß. Als Lebensraum bevorzugen sie schattige, mit Laub gefüllte temporäre Kleinstgewässer ohne Strömung wie Tümpel, Pfützen oder Senken. Ab Februar schlüpfen die ersten Feenkrebse in diesen kleinen Gewässern.