Seniorensicherheitsberater in MV erreichten 2025 etwa 3.200 Menschen
Schwerin (epd).

Gut 20 pensionierte Polizisten engagieren sich in Mecklenburg-Vorpommern derzeit ehrenamtlich als Seniorensicherheitsberater. Im vergangenen Jahr wiesen sie auf 199 Veranstaltungen mit etwa 3.200 Teilnehmenden auf Kriminalitätsrisiken im Alter hin, wie der Landesseniorenbeirat MV als Projektträger auf Anfrage in Schwerin mitteilte. Das Projekt „Seniorensicherheitsberater“ gibt es seit 2014 im Nordosten. Bei der Aufklärung der älteren Menschen sei „sicher noch Luft nach oben, darum ist uns eine Weiterführung des Projekts wichtig“, sagte Anett Jepp von der Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirats.

Bei den Vorträgen der Seniorensicherheitsberater geht es unter anderem um Verhaltenstipps an der Haustür, Einbruchschutz, betrügerische Gewinnbenachrichtigungen, Abo-Fallen, Taschendiebstahl, Gefahren im Straßenverkehr oder falsche Enkel, Polizisten, Handwerker, Bankmitarbeiter und Rechtsanwälte. Aber auch Möglichkeiten der Zivilcourage und Nachbarschaftshilfe werden vorgestellt.

Neuer Berater im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Erst Ende Januar hatte der Landkreis Vorpommern-Greifswald informiert, dass es im Landkreis ab sofort einen neuen Seniorensicherheitsberater gibt. Der pensionierte Polizeibeamte Bernd Kundt werde sein Wissen aus langjähriger Berufserfahrung an die Seniorinnen und Senioren der Region weitergeben, hieß es. Damit er optimal arbeiten kann, werde der Seniorensicherheitsberater vom Landkreis mit Technik ausgestattet. Diese ermögliche eine anschauliche und interaktive Gestaltung der Seminare und Schulungen. Das Beratungsangebot richte sich an Seniorengruppen, Pflegedienste, Vereine und andere Institutionen sowie an Einzelpersonen.