Schwarze Hamburgerinnen und Hamburger stellen in einer neuen Öffentlichkeitskampagne die Vielfalt ihrer Alltagsrealitäten dar. Sie werben für mehr Teilhabe und Repräsentation in allen Lebensbereichen, wie die Sozialbehörde mitteilte. Die Kampagne „Schwarzes Leben in Hamburg“ werde vom Verein Mosaiq konzipiert und durchgeführt, die Sozialbehörde finanziere die Aktion.
Ziel ist es laut Behörde, „die Sichtbarkeit von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Hamburg zu erhöhen, Anti-Schwarzen Rassismus und Diskriminierung zu thematisieren sowie die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu fördern“. Die am Donnerstag gestartete Kampagne läuft bis zum 30. Juni. Sie umfasst Social-Media-Beiträge, Fahrgast-Spots, Plakate und Postkarten.
20 Porträts
Im Zentrum stünden Porträts von 20 Menschen. Sie seien teils zugezogen, teils in Hamburg geboren, oder sie lebten in zweiter Generation in der Stadt. Die Kampagne zeige sie in unterschiedlichen Lebenssituationen, dabei gehe es um ihre Geschichten aus Beruf, Familie und Engagement. Ergänzt würden die Geschichten durch Hintergrundwissen-Posts. Die Kampagne sei Teil der Senatsstrategie zur Prävention und Bekämpfung von Anti-Schwarzem Rassismus.