Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) fördert den Umbau des Produktionshauses Kampnagel in Hamburg mit bis zu 60 Millionen Euro. Das Geld fließe im Rahmen der Kulturbauten-Initiative, wie Weimer in Berlin mitteilte. Er nannte Kampnagel einen „Leuchtturm der freien Kulturszene“, dessen internationale Kulturarbeit „weit über Hamburg und Deutschland hinaus“ strahle. Mit den Mitteln trage der Bund dazu bei, auf dem historischen Gelände zeitgemäße Produktionsbedingungen zu schaffen.
Die Maschinenfabrikhallen sollen den Angaben nach in Zusammenarbeit mit dem Pariser Architekturbüro Lacaton & Vassal modernisiert, erweitert und an steigende Bedarfe angepasst werden. Der offizielle Spatenstich sei für den 30. Oktober unter Teilnahme des Staatsministers geplant. Die Gesamtkosten der Sanierung und Erweiterung betrügen rund 168 Millionen Euro, finanziert vom Bund gemeinsam mit der Stadt Hamburg, hieß es. Die Baumaßnahmen sollen bei laufendem Spielbetrieb umgesetzt werden.