Freiflächenanlagen für Photovoltaik können einen wesentlichen Beitrag leisten, um den wachsenden Strombedarf sicherzustellen. Das saarländische Wirtschaftsministerium hat jetzt eine Flächenpotenzialstudie vorgelegt.
Saarbrücken (epd). Im Saarland könnten rund 19.000 Hektar Landesfläche ohne größere Konflikte mit anderen Belangen für Solarparks genutzt werden. Das ergibt eine vom saarländischen Wirtschafts- und Energieministerium in Auftrag gegebene Flächenpotenzialstudie, wie das Ministerium am 19. Oktober in Saarbrücken mitteilte. Bei der Analyse sei das gesamte Saarland nach einheitlichen Kriterien untersucht worden.
Berücksichtigt worden sind demnach unter anderem Belange von Landwirtschaft, Natur- und Wasserschutz, Siedlungen, Infrastruktur und anderen bestehenden Nutzungen. Die Studie weist sowohl Flächen aus, auf denen Solarparks ausgeschlossen sind, als auch Flächen mit unterschiedlich hohen Konfliktrisiken und sogenannte „Gunstflächen“ etwa entlang von Autobahnen und Schienenwegen. Auf alle Konfliktrisikoklassen verteilen sich laut der Mitteilung 45.800 Hektar Fläche.
Auch stillgelegte Bergbauflächen „grundsätzlich geeignet“
Die Analyse empfiehlt, den Ausbau der Photovoltaik möglichst auf „konfliktarme Standorte“ zu lenken. Ein eigener Teil der Untersuchung widmete sich stillgelegten Bergbauflächen des Unternehmens RAG. Von zwölf untersuchten Flächen mit insgesamt 318 Hektar erwiesen sich demnach rund 200 Hektar als „grundsätzlich geeignet“.
Pressemitteilung: https://s.epd.de/40hk