20 Romane für den Deutschen Buchpreis nominiert
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Vor Beginn der Frankfurter Buchmesse 2026 erfahren die Autoren, wer den Deutschen Buchpreis bekommt. (Archivfoto)

Das Rennen um den besten deutschen Roman ist eröffnet: Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben

Frankfurt a.M. (epd). Die Jury des Deutschen Buchpreises hat aus 205 gesichteten Titeln die 20 besten deutschsprachigen Romane des Jahres ausgewählt. „Das Vergangene ergründen, um Gegenwart zu verstehen - das findet sich in unserer Auswahl der Romane des Jahres 2026 auf ganz unterschiedliche Weisen“, sagte die Jurysprecherin Cornelia Geißler nach Mitteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main am 11. August. „Fragmentarische Formen von bezwingender Vielschichtigkeit haben wir ebenso aufgenommen wie große, mitreißende Erzählungen über lange Zeiträume.“

Zur Auswahl gehören unter anderem Helene Bukowski: „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ (claassen Verlag, Februar 2026), Ingo Schulze: „Das Wasser im August“ (S. Fischer Verlag, August 2026) und Peggy Mädler: „Selbstregulierung des Herzens“ (Verlag Galiani Berlin, Februar 2026). Auch Heinz Strunk: „Memories of Heidelberg“ (Rowohlt Verlag, Juli 2026), Dana Vowinckel: „Anton und Alma“ (Suhrkamp Verlag, September 2026) und Giuliano Musio: „Aus anderem Holz“ (Luftschacht Verlag, September 2026) sind dabei.

Die von der Jury gesichteten Bücher sind im Zeitraum seit dem 1. Oktober 2025 erschienen, oder sie kommen noch bis zum 8. September auf den Markt. Aus diesen Werken wählt die Jury im nächsten Schritt sechs Bücher für die sogenannte Shortlist des Deutschen Buchpreises aus, die am 8. September veröffentlicht wird.

Die betreffenden Autorinnen und Autoren erfahren erst am Abend der Preisverleihung am 5. Oktober vor Beginn der Frankfurter Buchmesse, wer von ihnen den Preis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres bekommt. Dafür erhalten der Preisträger oder die Preisträgerin 25.000 Euro, die anderen fünf Finalisten je 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis 2025 ging an Dorothee Elmiger für ihren Roman „Die Holländerinnen“.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Hauptförderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und Stadt Frankfurt am Main.

www.deutscher-buchpreis.de

Pressemitteilung: https://s.epd.de/3xez