Fünf Tipps, um Obdachlosen bei Hitze zu helfen
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Obdachlosen-Lager im Sommer (Archivbild)
Hannover (epd).

Wenn das Thermometer wieder auf über 30 Grad Celsius klettert, sind obdachlose Menschen auf dem Land und in den Städten besonders gefährdet. Weil sie kaum einen Ort haben, an dem sie sich zurückziehen können, drohen ihnen gesundheitliche Schäden. Die Diakonie ruft dazu auf, bei großer Hitze besonders auf Menschen ohne Wohnung zu achten. Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke von der Diakonie in Niedersachsen hat fünf Tipps für den Alltag:

WASSER ANBIETEN:

Fragen Sie höflich, ob jemand etwas zu trinken braucht. Eine Flasche Wasser kann Leben retten.

SCHATTENPLÄTZE EMPFEHLEN:

Weisen Sie auf schattige Orte oder kühlere öffentliche Gebäude hin, etwa Bibliotheken oder Kirchen.

NICHT WEGSEHEN:

Zeigen Sie Mitgefühl, sprechen Sie Menschen freundlich an. Viele sind dankbar für Aufmerksamkeit und ein kurzes Gespräch.

AUF NOTLAGEN ACHTEN:

Wenn jemand desorientiert wirkt oder reglos in der Sonne liegt, rufen Sie im Zweifel den Notruf (112).

HILFSMITTEL SPENDEN:

Wer mag, kann Hilfsmittel gegen Hitze für obdachlose Menschen spenden. Besonders gefragt sind Sonnencreme, Sonnenhüte, leichte Kleidung, nährstoffreiche Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gegen Dehydration sowie Sommerschlafsäcke und Isomatten. Wohlfahrtsverbände wie Diakonie und Caritas nehmen die Spenden entgegen und leiten sie an obdachlose Menschen weiter.

Von Michael Grau (epd)