Sachsen fördert Tafel-Projekte mit rund 340.000 Euro
Dresden (epd).

Der Freistaat Sachsen unterstützt in diesem Jahr Tafel-Projekte zur Versorgung bedürftiger Menschen mit mehr als 340.000 Euro. Pro Projekt können Fördergelder zwischen 2.500 bis 30.000 Euro ausgereicht werden, teilte das sächsische Sozialministerium am Mittwoch in Dresden mit. Insgesamt profitieren derzeit 22 der insgesamt 45 Tafeleinrichtungen in Sachsen davon.

Ziel der Förderung sei es, den Ablauf des Ausgabebetriebs in den Bereichen Logistik, Räumlichkeiten, Sicherheit, Arbeitsschutz, Energieeffizienz und Einhaltung von Hygiene- und sonstigen Vorschriften sicherzustellen und zu optimieren, hieß es. Anträge seien sachsenweit gestellt worden. Zehn der geförderten Initiativen befinden sich laut Ministerium in Chemnitz, Leipzig und Dresden.

Förderung soll fortgesetzt werden

Die restlichen zwölf Projekte betreffen Investitionen in Einrichtungen im Vogtland, Erzgebirge und Landkreis Leipzig sowie in Mittelsachsen, Meißen, Bautzen und Görlitz. Zu den notwendigen Maßnahmen gehören die Sanierung eines Abwasserschachtes oder die Neuanschaffung eines Klimagerätes, aber auch die Neuausstattung einer Tafel oder die Wärmedämmung in einem Ausgaberaum.

Laut Sozialministerin Petra Köpping (SPD) sollen auch in den nächsten sächsischen Doppelhaushalt Fördergelder für die Tafeln bereitgestellt werden.

In Sachsen betreiben die 45 Tafeleinrichtungen laut Ministerium rund 110 stationäre und mobile Lebensmittelausgabestellen. Mit der investiven Förderung unterstützt der Freistaat bei der Sicherstellung des Betriebs und der Lagerkapazitäten.