Auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg wird am Sonntagvormittag eine neue „Grab- und Gedenkstätte für LSBTI*“ eingeweiht. Es solle ein „Ort für Erinnerung, Respekt und Sichtbarkeit für Menschen aus unserer Community“ sowie „ein Platz zum Innehalten, Gedenken und Zusammenkommen“ sein, teilte die Schwulenberatung Berlin auf ihrer Internetseite mit. Die Einweihung am 17. Mai fällt auf den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.
Die Grab- und Gedenkstätte bietet künftig laut Planung auf rund 30 Quadratmetern Raum für Urnen- und Sarggräber. Auf der mehrere Meter langen, mit verschiedenfarbigen Steinen errichteten Mauer sollen künftig die Namen der Verstorbenen erscheinen. Bei der Einweihung am Sonntag soll auch ein Kranz im Gedenken an „Community-Mitglieder“, „die durch Gewalt, Hass, Ausgrenzung oder Einsamkeit ihr Leben verloren haben“ niedergelegt werden, heißt es in der Ankündigung des Verbandes.