Kehrtwende: Berliner "Kaffeewette" doch erlaubt
Berlin (epd).

Die Berliner „Kaffeewette“ zugunsten der Kältehilfe darf nach einer vorübergehenden Untersagung doch in ihrer bisherigen Form mit Unternehmer-Spenden stattfinden. Laut einer am Freitagabend verschickten Mail an die Bezirksbürgermeister, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, erteile der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wieder die Genehmigung. Eine interne Prüfung der Senatsfinanzverwaltung habe die neuen Umstände ergeben.

Durch die Kaffeewette könne „weder der Eindruck der Befangenheit oder Käuflichkeit erweckt“ noch das „Ansehen des öffentlichen Dienstes gefährdet“ werden, heißt es in dem Schreiben.

Spenden bei 500 erreichten Päckchen

Wenn ein Bezirk 500 gespendete Kaffeepäckchen erreicht hatte, spendeten die beteiligten Unternehmer bislang im Rahmen der seit 2019 laufenden „Kaffeewette“ jeweils 2.500 Euro für lokale Kältehilfe-Einrichtungen. Dies soll nun wieder möglich sein. Aufgrund von Bedenken wegen möglicher Vorteilnahme hatte Wegner die Durchführung der „Kaffeewette“ durch die Bezirke in ihrer bisherigen Form untersagt.

Bereits zuvor hatten einzelne Bezirke erklärt, die „Kaffeewette“ sonst ohne die Unternehmer-Spenden fortzuführen. Die Aktion geht vom 19. Januar bis zum 5. Februar.