Diakonie: Ausbau der Jugendsozialarbeit vorantreiben
Radebeul (epd).

Die Diakonie Sachsen dringt auf den Ausbau der Schulsozialarbeit. „Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Ansprechpersonen im Alltag“, erklärte Diakonie-Referentin Kathleen Jevlasch am Donnerstag in Radebeul bei Dresden. Dafür sei die Schulsozialarbeit ein zentraler Baustein.

Flächendeckende Angebote gebe es im Freistaat aber nicht. Zum Teil würden wegen des Kostendrucks in einigen Städten und Kommunen sogar Stellen gestrichen. Nach Einschätzung der Diakonie muss der Fokus stärker auf junge Menschen gelegt werden. Der Ausbau der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen sei deshalb konsequent voranzutreiben.

Langfristige Begleitung

„Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter merken oft als Erste, wenn es jungen Menschen nicht gut geht“, erklärte Jevlasch, die Referentin für Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie Sachsen ist. Sie hörten zu, vermitteltelten Hilfe und begleiteten Schülerinnen und Schüler langfristig. Diese Arbeit sei unverzichtbar.