Das Netzwerk-Projekt „LuPe“ aus Nordrhein-Westfalen und die Initiative „Bildungsland Sachsen 2030“ erhalten den erstmals vergebenen „Change Learning Award“ der Bertelsmann Stiftung. Beide Preisträger stünden für die Erkenntnis, dass gute Bildung tragfähige Bündnisse brauche, die neue Ideen gemeinsam entwickeln und in die Breite tragen, erklärte die Stiftung am Freitag in Gütersloh.
Die Stiftung strebe eine weiterführende inhaltliche und strategische Zusammenarbeit mit den Preisträgern an. Das Netzwerk „LuPe“ erhält den Angaben zufolge zudem ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro.
Weiterentwicklung des schulischen Lernens in Sachsen
Das Projekt „LuPe - Zeitgemäße Lern- und Prüfungskultur entwickeln und erforschen“ hat den Angaben zufolge im Regierungsbezirk Detmold ein Netzwerk aufgebaut, das Schulen, Schulaufsicht und Forschung verzahnt. Beim Projekt „Bildungsland Sachsen 2030“ wurden den Angaben zufolge in einem breit angelegten Beteiligungsprozess unter Federführung des sächsischen Kultusministeriums 16 strategische Ziele und 64 konkrete Maßnahmen erarbeitet und abgestimmt. Im Mittelpunkt habe dabei die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des schulischen Lernens gestanden, flankiert durch Maßnahmen der Steuerung, Professionalisierung und Infrastruktur.
Mit dem erstmals vergebenen Preis würdigt die Bertelsmann Stiftung vorbildliche Initiativen und Netzwerke im Bildungsbereich, „die durch Zusammenarbeit über institutionelle Grenzen hinweg dazu beitragen, den Lebensraum Schule, die Bildungschancen und das Wohlbefinden junger Menschen zu verbessern“. Die Preisverleihung findet am 11. Juni in Berlin statt.