Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bauen ihre Partnerschaft mit Ostasien aus. Am Rande der Konferenz haben der Direktor des Hong Kong Palace Museum, Louis Ng, und SKD-Generaldirektor Bernd Ebert ein Abkommen zur Zusammenarbeit der beiden Institutionen unterzeichnet, wie die SKD am Montag in Dresden mitteilten. Ziel sei eine langfristige Partnerschaft, etwa der Austausch in den Bereichen Forschung, Vermittlung, Restaurierung und Konservierung. Die Unterzeichnung bilde die Grundlage für den Ausbau der Kooperationen mit weiteren Partnern in Ostasien.
Auch gemeinsame Ausstellungsprojekte sind in den nächsten Jahren geplant. Sie sollen im Palastmuseum in Peking (2027), im Hong Kong Palace Museum (2028) und in den SKD (2029) präsentiert werden. Exponate aus dem Dresdner Grünen Gewölbe seien dann neben Kunstwerken der kaiserlichen Sammlungen Chinas zu sehen. Die Begeisterung der sächsischen Kurfürsten und Könige für asiatische Kunst und Kunsthandwerk zeigt sich bis heute in den umfangreichen Sammlungen der SKD.
Internationales Treffen zur Kulturvermittlung
Am 22. bis 23. März trafen sich in Hongkong rund 1.000 Akteure internationaler Kunst- und Kultureinrichtungen. Verhandelt wurde etwa zur Frage, wie Kunst und Kultur Gemeinschaften stärken können.
Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter vom Museum of Modern Art in New York, vom Shanghai Museum, vom französischen Nationaltheater und vom Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Als einzige Institution aus Deutschland waren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vertreten.