Das Berliner Museum für Kommunikation zeigt ab 2. Oktober eine Ausstellung über den Comic-Helden Lucky Luke und seinen Schöpfer, den Zeichner Maurice de Bevere alias Morris (1923-2001). Erstmals würden rund 80 originale Comicseiten und Coverzeichnungen von Morris in Deutschland zu sehen sein, teilte das Museum am Donnerstag in Berlin mit. Die Ausstellung eröffne faszinierende Einblicke in die Entstehung und Entwicklung einer der erfolgreichsten Comicserien der Welt.
Der einsame Westernheld und „Mann, der schneller zieht als sein Schatten“, reitet seit 80 Jahren zum Ende einer Episode in den Sonnenuntergang. Die erste Lucky-Luke-Geschichte „Arizona 1880“ erschien 1946.
Singender Draht und Ponyexpress
Die bis 28. März 2027 zu sehende Ausstellung zeigt zudem ausgewählte Objekte aus den Sammlungen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Dabei würden technische Innovationen und Kommunikationsformen präsentiert, die auch in Lucky Lukes Abenteuern eine Rolle spielen. Sie reichten von der Postkutsche über den „Singenden Draht“ (eine Telegrafenlinie) bis zum sogenannten Pony Express, einer Reiterstafette in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts.