Lindenau-Museum Altenburg zeigt Arbeiten junger Künstler
Altenburg (epd).

Acht junge Kunstschaffende stellen vom 8. September bis 1. November im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg ihre Arbeiten für den Lindenau-Förderpreis 2026 aus. Zu sehen seien Malereien, Skulpturen, Rauminstallationen und Videoarbeiten, teilte die Museumsleitung am Donnerstag vor Ort mit. Eine Jury werde aus den acht ausgewählten Positionen den Preisträger oder die Preisträgerin am Sonntag bekannt geben.

Das Lindenau-Museum Altenburg verleiht den mit 5.000 Euro dotierten Preis nach eigenen Angaben zum dritten Mal. Die Künstlerinnen und Künstler seien von den Kunsthochschulen in Dresden, Halle, Leipzig und Weimar ausgewählt worden.

Handwerkliche Verfahren treffen auf neue Medien

Die Ausstellung versammelt laut eines Museumssprechers unterschiedliche künstlerische Perspektiven auf gesellschaftliche, biografische und persönliche Erfahrungen. Dabei gehe es unter anderem um Erinnerung, Verlust, Migration und Fragen nach Identität und Zugehörigkeit. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit der Wahrnehmung von Raum und Umwelt sowie mit Naturphänomenen und den Kräften der Erde.

Mehrere Positionen verbinden unterschiedliche Materialien und künstlerische Techniken. Handwerkliche Verfahren treffen auf neue Medien, Skulptur und Performance aufeinander. Auch kulturelle Traditionen und individuelle Erfahrungen fließen in die Arbeiten ein.

Die Ausstellung trägt den Titel „Acht Blicke auf die Welt“. Sie zeigt Arbeiten der israelischen Künstlerin Ronny Aviram, des Medienkünstlers Buba Beboshvili sowie von Lorin Brockhaus, Dania Gonzalez Sanabria, Karen Kamiya, Martin Nielebock, Annelene Schreikrampf und Gesa Wagner.