Das Stadtmuseum Dresden widmet der Entwicklung des Plattenbaus eine eigene Ausstellung. Aufgezeigt werden von Samstag an unter anderem Gründe für den industriellen Wohnungsbau der 1960er bis 1980er Jahre sowie Vor- und Nachteile des Bauens mit vorgefertigten Teilen, teilte das Museum am Freitag in Dresden mit. Der Plattenbau habe sowohl Ostdeutschland als auch Westdeutschland geprägt.
Unter dem Motto „Platte Ost/West“ werde auch nach dem Image der Bauweise und den Chancen des seriellen Bauens für die Zukunft gefragt. Für die Zeit nach 1990 zeigt die Ausstellung vielfältige Möglichkeiten, Plattenbausiedlungen sozial verträglich umzugestalten.
Bespiele aus rund 20 Städten
Auch die Perspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner und der Bauschaffenden würden dabei einbezogen, hieß es. Vorgestellt werden Beispiele aus rund 20 deutschen Städten, darunter Dresden-Prohlis, Köln-Chorweiler und Hoyerswerda. Die Ausstellung ist bis zum 29. November in Dresden zu sehen.