Der Entstehung des Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha vor 200 Jahren widmen sich in den kommenden Monaten mehrere Ausstellungen in den beiden Residenzstädten. Den Auftakt macht Schloss Friedenstein in Gotha, wo sich ab Sonntag eine Ausstellung im Spiegelsaal den Netzwerken am Hof von Herzog Ernst I. (1784-1844) widmet.
Zu sehen sind 125 Objekte, ergänzt um Medienstationen, die den Umbruch im Zuge der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer veranschaulichen sollen. Die Ausstellung „Coburg - Gotha -1826 - ein Herzog. Zwei Residenzen“ ist bis zum 5. Juli zu sehen.
Weitere Ausstellungen in Coburg und Gotha
Begleitend sind in den Repräsentationsräumen von Schloss Friedenstein bis 3. Januar 2027 Ausstellungsstelen zu sehen, die über Hintergründe und Protagonisten der Ereignisse um 1826 informieren. Im Mittelpunkt der Präsentation mit dem Titel „‚… im Auftrag des Herzogs …‘ - Ernst I. und die Thüringische Residenzenlandschaft“ stehen Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha und seine erste Frau Luise (1800-1831).
In den Kunstsammlungen der Veste Coburg werden ab 22. Mai den Angaben zufolge kostbare Kunstwerke, Karten, Waffen, Archivalien und Bücher präsentiert, die „von Macht, Repräsentation, Reformwillen und Widerständen und einer Epoche im Umbruch“ erzählen sollen. Die Ausstellung ist bis zum 20. September zu sehen.
In der Coburger Landesbibliothek folgt ab 7. September eine Schau, die ihre Geschichte vor dem Hintergrund des Dynastiewechsels beleuchtet. Vom 20. Oktober an gibt es im Staatsarchiv Coburg eine Ausstellung, die sich vorrangig den Landtagen im Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha widmet.