Zum vierten Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine laden die Berliner Kirchen am 24. Februar zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in die Marienkirche ein. Gemeinsam solle an das Leid der Bevölkerung erinnert werden, teilte am Donnerstag der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und dem Erzbistum Berlin mit.
Zu dem Gottesdienst werden neben Vertretern der Ukrainisch-Orthodoxen Gemeinde und der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Gemeinde auch der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein und Bischof Emmanuel von Christoupolis von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie erwartet. Das Erzbistum Berlin wird von dem ÖRBB-Vorsitzenden Hansjörg Günther vertreten.
Russischer Angriff jährt sich zum viertel Mal
Vor vier Jahren, am 24. Februar 2022, griff Russland die Ukraine an. Nachdem der Versuch, Kiew einzunehmen, misslang, konzentrierte sich die russische Armee vermehrt auf die östlichen Gebiete des Landes. Der Krieg hält bis heute an. Viele ukrainische Menschen flüchteten vor dem Krieg. Bis Oktober vergangenen Jahres wurden laut Statistischem Bundesamt über eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland aufgenommen.