Aus Solidarität mit verfolgten und diskriminierten Christinnen und Christen weltweit wird die katholische Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig am 18. November in rotes Licht getaucht. Die besondere Beleuchtung am Buß- und Bettag sei Teil der internationalen Aktion „Red Wednesday“, teilte das Bistum Dresden-Meißen am Mittwoch in Dresden mit. Damit setze das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ jährlich ein Zeichen für Religionsfreiheit.
Laut Angaben des Hilfswerks leben hunderte Millionen Christen in einem Umfeld, in dem sie verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden. Anlässlich des „Red Wednesday“ findet in Leipzig auch ein Themenabend mit Gottesdienst und Informationsveranstaltung in der Propsteikirche statt. Zu Gast ist den Angaben nach der katholische Erzbischof von Karatschi (Pakistan), Benny Mario Travas.
Gebäude in Rot
Seit 2015 werden anlässlich des Aktionstages Kirchen und staatliche Gebäude rot angestrahlt. Dazu zählten in den vergangenen Jahren unter anderem das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Italiens Hauptstadt Rom, die Christusstatue im brasilianischen Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude in Wien sowie in Deutschland die Kathedralen in Augsburg, Dresden, Fulda, Paderborn, Passau und Regensburg.