Friedensmarsch nach Jerusalem startet in Berlin
Berlin (epd).

Am Reformations-Campus in Berlin-Moabit (Refo Moabit) startet am Mittwoch ein Friedensmarsch nach Jerusalem/Al-Quds. Erstes Etappenziel des sogenannten Peacewalk ist das polnische Krakau, wie die Veranstalter am Samstag in Berlin mitteilten. Damit wird zugleich die östliche Route (Eastern Route) des europaweiten Friedensmarsches gestartet. Mitlaufen kann demnach jede und jeder, ob für eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder den ganzen Weg.

Nach einem kurzen Reisesegen gehe es am Mittwochmorgen in der Beusselstraße los, vorbei an der Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße in Richtung Köpenick. Am Pfingstwochenende führe die Route zunächst über Möncheberg auf dem Jakobsweg nach Frankfurt (Oder) und dann weiter über Herrnhut und den „Freundschaftsweg“ an der polnisch-tschechischen Grenze, über Oswiecim (Auschwitz) nach Krakau. Von dort geht es weiter über Budapest, Sarajevo, Istanbul, Amman in Jordanien und Jericho in den palästinensischen Gebieten bis nach Jerusalem.

8.500 Kilometer durch 19 Länder

Der 15 Monate dauernde Peacewalk führt den Angaben zufolge von verschiedenen Startpunkten in Europa über 8.500 Kilometer durch 19 Länder in die Heilige Stadt. Gestartet wurde der Friedensmarsch am 31. Januar in Finesterra am Jakobweg in Spanien. Weitere Startpunkte sind unter anderem Paris, Amsterdam, Danzig, Venedig und das belgische Leuven. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchten angesichts aktueller Kriege und Krisen statt in Waffen in Frieden investieren und „gemeinsam neue Wege für Frieden ins Spiel bringen“, heißt es.