Fußballzweitligist SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden starten eine Kooperation. Unter den beiden Slogans „Frieden auf unseren Plätzen“ und „Suchet der Stadt Bestes“ soll „der Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen, Lebenswelten und Milieus“ gefördert werden, teilten die Stiftung der Frauenkirche und der Fußballverein am Samstag in Dresden mit. Geplant seien gemeinsame Veranstaltungen und Projekte.
So etwa erhalten Mitglieder der SG Dynamo Dresden von August an bis zum Saisonende gegen Vorlage des Vereinsausweises zwei Euro Ermäßigung auf den Kuppelaufstieg der Frauenkirche. Zum Testspiel Dynamo Dresden gegen Union Berlin wurden 300 benachteiligte Menschen sowie Kinder aus Dresdner Vereinen eingeladen. Die Partie sollte am Samstagnachmittag stattfinden.
Symbol des Friedens
Anlass für die neue Kooperation ist die Grundsteinlegung der barocken Dresdner Frauenkirche am 26. August 1726. Das Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum 300. Mal. Seit dem Wiederaufbau der kriegszerstörten Kirche und der Eröffnung 2005 ist die Frauenkirche ein weltweites Symbol für Frieden und Versöhnung.
Das Bauwerk wie auch Dynamo Dresden als Traditionsclub stehen den Angaben zufolge für die Identität, Geschichte und den Zusammenhalt der Stadt. Zudem kommen laut Stiftung sowohl im Stadion als auch im Kirchenraum Tausende Menschen zusammen, werden „besondere Momente geteilt“.
Die Geschäftsführenden der Stiftung Frauenkirche Dresden, Maria Noth und Markus Engelhardt, erklärten: „Frieden wächst, wo wir aufeinander zugehen, Verschiedenheit wertschätzen und das Verbindende suchen.“