Anlässlich des ukrainischen Nationalfeiertags hat der Berliner Bischof Christian Stäblein seine Solidarität mit dem angegriffenen Land erklärt. „Wir stehen an der Seite der Menschen, die um Freiheit, Würde und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ringen“, teilte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Montag mit. Er mahnte, sich nach viereinhalb Jahren Krieg nicht an Sterben, Not und Ungerechtigkeit zu gewöhnen.
Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 gegen eine russische Invasion auf ihr gesamtes Staatsgebiet. „Wir beten für einen gerechten Frieden. Gott behüte die Menschen in der Ukraine, schenke ihnen Kraft und bewahre sie vor Leid“, erklärte Stäblein. Frieden dürfe nicht bedeuten, die Freiheit der Angegriffenen aufzugeben.
Trauerweg im Gedenken an Kriegsopfer
In Berlin waren für Montag verschiedene Veranstaltungen zum 35. ukrainischen Unabhängigkeitstag angekündigt, darunter mehrere Anti-Kriegs-Demonstrationen. Für den Abend wurde zu einem Trauerweg von der ukrainischen zur russischen Botschaft und dem Brandenburger Tor im Gedenken an die Opfer des Krieges aufgerufen.