Das Dresdner Zentrum für Baukultur Sachsen zeigt von Freitag an eine Ausstellung zur Ostmoderne. Anhand von Archivmaterial, Fotografien und Modellen zeichne sie die Transformation von sechs prägenden DDR-Bauten in Dresden, Chemnitz und Leipzig nach, teilte die Einrichtung am Donnerstag in Dresden mit.
Im Fokus stehen die Debatten um den Erhalt des ostdeutschen Erbes und dessen zentrale Bedeutung für die heutige Stadtentwicklung. Beispiele seien der ehemalige Bowlingtreff in Leipzig, die Stadthalle in Chemnitz und die Kantine des früheren DDR-Computerherstellers VEB Kombinat Robotron in Dresden.
Neue Nutzung für DDR-Erbe
Ein Thema sei auch das 2017 aus dem Dresdner Zoo abgetragene Eiscafé „Pinguin“, das auf der Bundesgartenschau 2033 eine neue Nutzung bekommen soll. Die Ausstellung mit dem Titel „Ostmoderne.Kultur-Orte. UmBaukultur des industriekulturellen Erbes in Dresden, Chemnitz, Leipzig“ ist bis zum 3. Dezember im Zentrum für Baukultur im Dresdner Kulturpalast zu sehen. Sie entstand in Zusammenarbeit unter anderem mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten in Sachsen und der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig.