Ruhr Museum lädt zur Entdeckungsreise in die Eiszeit ein
s:38:"Das Skelett eines Mammuts (Archivbild)";
Das Skelett eines Mammuts (Archivbild)
Essen (epd).

Das Ruhr Museum blickt in seiner neuen Sonderausstellung auf die Eiszeit und ihre Klimaveränderungen. Die Schau „überLeben in der Eiszeit“ zeigt seit Montag die Entwicklung und Anpassung der Artenvielfalt über 2,6 Millionen Jahre, wie das Museum auf Zeche Zollverein erklärte. Die Spanne von der Eiszeit in der Region bis zum menschengemachten Klimawandel warte darauf, entdeckt zu werden. Das Eiszeitalter sei überraschend vielfältig und habe mit seinen Kalt- und Warmzeiten die Landschaft, Tiere, Pflanzen und auch Menschen geprägt. Die Schau ist bis 10. Januar 2027 geplant.

Zu sehen sind laut Museum mehr als 350 Exponate und Animationen. Sie gäben Einblick in die „beeindruckende Vielfalt an Lebensformen, die sich im Laufe der Jahrtausende in Nordrhein-Westfalen entwickelt hat“, hieß es. Darunter ist etwa eine „eiszeitliche Tierparade von Mammut bis Höhlenhyäne“, Werkzeuge oder Pollen eiszeitlicher Pflanzen. Auch weitere Anpassungen an sich verändernde Umweltbedingungen werden beleuchtet. Es gehe darum, die komplexen Zusammenhänge zwischen Klima, Lebensräumen, Artenvielfalt und menschlichem Handeln besser zu verstehen, hieß es.

Die Schau ist Teil der paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen und ein gemeinsames Ausstellungsprojekt des Ruhr Museums, des LWL-Museums für Naturkunde und des Lippischen Landesmuseum Detmold.