Musical "Judith" mit Mega-Chor feiert Uraufführung in Dortmund
s:128:"Die Stiftung Creative Kirche ist deutschlandweit für ihre Musicalprojekte mit einem großen Chor aus tausenden Stimmen bekannt.";
Die Stiftung Creative Kirche ist deutschlandweit für ihre Musicalprojekte mit einem großen Chor aus tausenden Stimmen bekannt.
Dortmund, Witten (epd).

Das neue Chormusical „Judith“ der Stiftung Creative Kirche feiert am 21. Februar in Dortmund Uraufführung. Am Premierentag sind zwei Vorführungen um 14 und 19 Uhr in der Westfalenhalle vorgesehen, wie die Stiftung in Witten ankündigte. Als prominente Gäste würden die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) sowie Innenminister Herbert Reul und Dortmunder Oberbürgermeister Andreas Kalouti (beide CDU) erwartet.

Die Stiftung Creative Kirche hat mit „Luther“ und „Bethlehem“ in den vergangenen Jahren große Chormusicals realisiert, letzteres tourt derzeit noch durch Deutschland. Beim neuen Projekt „Judith und das Wunder der Schöpfung“ steht neben professionellen Musicaldarstellern wieder ein „Mega-Chor“ mit 3.000 Sängerinnen und Sängern aus ganz Nordrhen-Westfalen auf der Bühne, begleitet von einem Live-Orchester.

Junge Frau zwischen Wut und Zukunft

Im Zentrum der Handlung steht den Angaben zufolge die junge Frau Judith, die zwischen Zukunftsangst, Klimakrise und ihrer Schwangerschaft ihren Platz in der Welt sucht. Ihre Beziehung zu Ammo, einem äthiopischen Studenten, nimmt eine dramatische Wendung. Während ihr Großvater Jakob sie unterstützt, gerät die junge Frau in Konflikt mit ihren konservativen Eltern. Als die Situation eskaliert, erkennt Judith, dass „Wut keine Zukunft baut und Veränderung nur gemeinsam möglich ist“, wie es in der Ankündigung heißt. Das Musical sei ein Appell für Bewahrung der Schöpfung und für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Das Musical ist ein ökumenisches Gemeinschaftsprojekt der Creativen Kirche unter anderem mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der westfälischen Kirche und dem Hilfswerk „Brot für die Welt“. Projektpartner ist zudem die Deutsche Bahn; Förderer sind das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stiftung „Gesunde Erde, gesunde Menschen“ des Moderators und Arztes Eckart von Hirschhausen.