Generalvikar Hopmann folgt im Erzbistum Köln auf Monsignore Assmann
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Generalvikariat des Erzbistums Köln
Köln (epd).

Im Erzbistum Köln wird der Pfarrer Tobias Hopmann neuer Generalvikar des Erzbischofs Rainer Maria Woelki. Woelki hat den leitenden Pfarrer in Euskirchen zum 1. Juni in das Amt berufen, wie das Erzbistum am Montag mitteilte. Hopmann folgt auf Monsignore Guido Assmann, der sich dann wieder ganz den Aufgaben des Dompropstes am Kölner Dom widmet. Assmann, seit 2020 Dompropst, hatte 2022 zusätzlich den Dienst als Generalvikar des Erzbischofs übernommen. In seine Amtszeit fiel die Neuordnung der Bistumsverwaltung. In deren Folge wurden die Zuständigkeiten im Generalvikariat neu auf den Generalvikar, den Amtsleiter und den Ökonomen aufgeteilt.

Einstiger Domvikar kehrt aus Euskirchen nach Köln zurück

Hopmann, geboren 1974 in Düsseldorf, wuchs in Hilden auf und wurde nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann, einem Lehramtsstudium in München sowie dem Theologiestudium in Bonn 2008 zum Priester geweiht. Von 2012 bis 2021 war er den Angaben nach Domvikar und Domzeremoniar an der Hohen Domkirche zu Köln und Präses der Kölner Dommusik. Ab 2015 war er zudem stellvertretender Leiter des Erzbischöflichen Priesterseminars Köln und übernahm Aufgaben als Schulseelsorger. Seit September 2021 ist Hopmann leitender Pfarrer in Euskirchen und seit Januar 2026 der fusionierten Pfarrei St. Martin Euskirchen.

Im Generalvikariat übernimmt Hopmann dem Erzbistum zufolge künftig die Verantwortung für die pastorale Ausrichtung. Für die anderen Bereiche Verwaltung und Finanzen sind andere Vertreter der Leitungsebene verantwortlich. Kirchenrechtlich ist der Generalvikar zudem persönlicher Stellvertreter des Bischofs.