In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leicht gesunken. Ende 2025 lebten 3,27 Millionen mit einem nicht-deutschen Pass in NRW, wie die statistische Landesbehörde IT.NRW am Montag in Düsseldorf erklärte. Das seien 7.840 Menschen und 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit sei die Zahl erstmals seit 15 Jahren wieder rückläufig.
Die größte Gruppe dieser Menschen hatte 2025 laut NRW-Statistik einen türkischen Pass (rund 483.000). Sie machten im vergangenen Jahr 14,8 Prozent der in NRW lebenden Bürgerinnen und Bürger mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit aus. Die Zahl der Menschen aus der Ukraine ist erneut gestiegen. Damit liegen sie nun den Angaben zufolge mit 288.300 in NRW lebenden Bürgerinnen und Bürgern erstmals auf Platz zwei. Die Gruppe der Syrerinnen und Syrer (280.650) folgt auf Platz drei. Auch die Herkunftsländer Polen, Rumänien und Italien waren häufig vertreten.
Regionale Unterschiede
Regional zeigten sich Unterschiede, hieß es. In 24 Kreisen und Städten in NRW ist die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit zurückgegangen, wie die Statistik ergibt. In 29 Kreisen und Städten sei sie hingegen gestiegen. Die höchsten Zuwächse seien in den Städten Bottrop (3,7 Prozent), Leverkusen und Münster (je 3,0 Prozent) verzeichnet worden. Die NRW-Ergebnisse basieren laut der Statistikbehörde IT.NRW auf Daten des Ausländerzentralregisters.