„Fridays for Future“ will am 24. April mit einem bundesweiten Klimastreik gegen die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung protestieren. Im Mittelpunkt des Protestes stünden die beiden geplanten Gesetzesänderungen beim Gebäude-Modernisierungsgesetz und dem Erneuerbare-Energie-Gesetz, teilte die Klimaschutzbewegung am Montag in Berlin mit. Auch solle auf die „verheerenden“ sozialen Folgen der möglichen Änderungen hingewiesen werden.
„Fridays for Future“ wolle darauf aufmerksam machen, dass die Politik der Bundesregierung „nicht nur dem Klima, sondern auch der Gesellschaft“ schade, hieß es. Nur mit erneuerbaren Energien sei eine „bezahlbare, sozial gerechte und klimaneutrale Energieversorgung“ zu gewährleisten. In Berlin soll es an dem Tag eine Kunstaktion sowie eine Demonstration vor dem Konrad-Adenauer-Haus geben.
Nicht an dreckigen Energien festhalten
Bereits am 18. April plant die Klimaschutzbewegung zudem Protestaktionen in Berlin, Köln, Hamburg und München. In Berlin-Mitte finde eine Kundgebung im Invalidenpark statt. Ab zwölf Uhr solle gemeinsam mit dem Verein Campact vor dem Bundeswirtschaftsministerium die Energiepolitik von Ministerin Katherina Reiche (CDU) kritisiert werden. „Statt an dreckigen Energien festzuhalten, brauchen wir jetzt den Ausbau der Erneuerbaren“, erklärte eine „Fridays for Future“-Sprecherin.