Fischereiamt bittet um Meldung toter Fische
Berlin (epd).

Die Senatsumweltverwaltung bittet die Bevölkerung um Meldung von toten Fischen in den Berliner Gewässern an das Fischereiamt der Stadt. Es werde dann eine Entnahme und Verwertung der Kadaver durch die zuständige Stelle veranlasst, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Meldungen seien telefonisch oder per Mail möglich.

Durch den vergleichsweise harten Winter sei es unter der Eisdecke auf den Gewässern insbesondere in kleinen Seen und Teichen zu Sauerstoffmangel gekommen, hieß es. Dies könne dann zu einem Fischsterben führen. Präventive Maßnahmen seien nur eingeschränkt möglich und könnten Fische in der Winterruhe auch zusätzlich schädigen.

Kein schönes Bild

Wenn jetzt wegen des zunehmenden Tauwetters tote Fische in einem Gewässer beobachtet werden, sei dies kein schönes Bild, aber ein natürlicher Vorgang, betonte die Verwaltung. Ökologisch erholten sich Gewässer und deren Fischbestände nach einem witterungsbedingten Sauerstoffmangel relativ schnell. Je nach Umfang des Fischsterbens würden in betroffenen Gewässern auch Fischbesatzmaßnahmen mit natürlich vorkommenden Fischarten vorgenommen.