Partnerschaft mit polnischer Diakonie besiegelt
Berlin, Breslau (epd).

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Diakonia Polska haben am Montag im polnischen Breslau (Wroclaw) eine Partnerschaftsvereinbarung abgeschlossen. Damit solle die langjährige Zusammenarbeit als sichtbares Zeichen der Versöhnung zwischen Polen und Deutschland sowie der Verständigung und des friedlichen Miteinanders der Menschen in Europa besiegelt werden, teilte die Diakonie mit.

Die Partnerschaftsvereinbarung umfasse neben fachlichem Austausch oder Bildung auch etwa Themen von Nothilfe und Solidarität. Bereits in den Jahren 2022 bis 2025 unterstützte die Diakonia Polska viele von 100.000 Geflüchteten aus der Ukraine mithilfe deutscher diakonischen Organisationen, hieß es. Weitere Beispiele für bereits gelebte Partnerschaft seien etwa die im Mai in Liepe veranstaltete Feier „25 Jahre deutsch-polnische Zusammenarbeit des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks“ oder die Kontakte der Berliner Stephanus Stiftung zu polnischen Sozialhilfeeinrichtungen.

Gemeinsame Herausforderungen bewältigen

Die Generaldirektorin der Diakonie Polen, Wanda Falk, sprach von vielfältigen Anforderungen, vor denen man gemeinsam stehe: „Ich nenne nur die Stichworte Klimawandel, Polarisierung, soziale Spannungen und auch Kriege, selbst vor unserer Haustür.“ Die Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Ursula schön, erklärte, über die Grenze hinweg „verbindet uns der christliche Glauben und unser diakonischer Auftrag, für Menschen da zu sein, die besondere Unterstützung und Begleitung brauchen“.