Leipziger Diakonissenkrankenhaus bald mit Palliativstation
Leipzig (epd).

Das Leipziger Diakonissenkrankenhaus bekommt eine Palliativstation. Der Start des Patientenbetriebs sei für Oktober vorgesehen, teilte das Krankenhaus am Mittwoch in Leipzig mit. Grund seien Verzögerungen bei den Bauarbeiten und bei der Ausstattung der Räumlichkeiten. Zunächst sollte der Betrieb im August starten.

Die Kosten für das Bauprojekt bezifferte das evangelische Krankenhaus auf rund 3,3 Millionen Euro. Zu 80 Prozent sind den Angaben zufolge Fördermittel des Freistaates Sachsen geflossen, 20 Prozent seien Eigenmittel. Die neue Palliativstation verfüge über sechs Einzelzimmer und einen großzügigen Gemeinschaftsraum mit einer Terrasse, hieß es.

Mitfühlendes Begleiten

Die ärztliche Leiterin der neuen Station, Anja Mende, erklärte: „Unsere Palliativstation soll ein Ort des Zuhörens, des Linderns und mitfühlenden Begleitens sein.“ Bereits seit 2019 ist im Leipziger Diakonissenkrankenhaus ein palliativ-medizinischer Konsiliardienst tätig.

Die Palliativmedizin strebt eine ganzheitliche Behandlung für Menschen mit einer unheilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung an. Ziel ist dabei nicht, die Krankheit zu heilen, sondern Schmerzen und andere schwere Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Patienten sowie ihrer Angehörigen zu verbessern.