Zum Hitzeaktionstag hat die Stadt Dresden neue Maßnahmen präsentiert. Neben einer Hitze- und einer „Kühle-Orte“-Karte werde es auch einen Hitzeaktionsplan geben, teilte die Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Ziel sei es, die Bevölkerung besser zu informieren und besonders gefährdete Menschen zu schützen.
Der Plan umfasse inhaltlich rund 30 Maßnahmen. Unter anderem seien Hitzewarnungen, ein Hitzeschutzkonzept für das Städtische Klinikum und ein Sommernothilfeplan für wohnungslose Menschen geplant. Der Hitzeaktionsplan werde noch beraten und soll im September zum Beschluss im Stadtrat vorgelegt werden.
Gesucht: kühle Orte in Dresden
Zusätzlich solle eine neue Hitzekarte zeigen, wie hoch die Wärmebelastung an unterschiedlichen Orten in der Stadt ist. Neben der Lufttemperatur würden Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und Wärmehaushalt des Menschen zum Erstellen der Bewertung verwendet.
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wolle die Stadt ab Donnerstag zudem eine „Kühle-Orte“-Karte erarbeiten. Bis zum 2. Juli sollen online und analog, beispielsweise in den Bibliotheken, öffentliche, angenehme Aufenthaltsorte an heißen Tagen gefunden werden.
Philharmonie mit Modellprojekt
Die Dresdner Philharmonie erhielt zudem am Donnerstag eine Förderung des Infrastrukturministeriums Sachsens für ein Modellprojekt zum klimaresilienten Stadtumbau. Auf dem Kulturpalastvorplatz seien während des zweijährigen Projekts unter anderem temporäre Verschattung, intelligente Wassernutzung und modulare Begrünungselemente geplant, teilte die Philharmonie am Donnerstag mit. Die Förderungssumme umfasse 198.000 Euro.