Leipziger Sandmännchen-Ausstellung bis 15. März verlängert
Leipzig (epd).

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig verlängert die Sonderausstellung über das Sandmännchen bis zum 15. März. Zu sehen sind originale Puppen und Begleitfiguren, wie Herr Fuchs und Frau Elster, sowie originale Szenen aus vielen Jahrzehnten Sandmännchen-Produktion, wie das Museum am Montag in Leipzig mitteilte. Dazu gehörten der spektakuläre Fuhrpark des Sandmännchens mit dem „Senkrechtstarter“ ebenso wie Requisiten und Kulissen aus seinen Besuchen im Märchenwald, im Weltraum oder in der Messestadt Leipzig.

Eine Auswahl an dazu passenden Sandmännchen-Folgen ergänze die Schau. Zudem gebe es Mitmachaktionen und interaktive Bereiche für Kinder. Die in Kooperation mit RBB-Media entstandene Ausstellung „Unser Sandmännchen in Leipzig“ zog nach Angaben des Museums bereits mehr als 25.000 „Abendgruß“-Begeisterte an.

Seit 1959 Gute-Nacht-Geschichten

Die nichtalternde Puppe mit Zipfelmütze und Bart wurde 1959 von dem 2006 verstorbenen Regisseur und Puppengestalter Gerhard Behrendt für den damaligen Deutschen Fernsehfunk in der DDR entwickelt. Seitdem begleitet das Sandmännchen die Kinder in den Schlaf. Die beliebte Sendung überlebte die deutsche Teilung und erzählt bis heute den Kindern jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte.