Die am Sonntag beendeten Händel-Festspiele sind nach Veranstalterangaben auf großes Besucherinteresse gestoßen. Demnach wurden bei den mehr als 80 Veranstaltungen gut 52.000 Besucherinnen und Besucher gezählt, wie ein Sprecher der Stiftung Händel-Haus Halle am Montag mitteilte. Die Auslastung habe bei 89 Prozent gelegen und damit die 75 Prozent des Vorjahres deutlich übertroffen. „Wir sind überwältigt von der vielfältigen positiven Resonanz“, sagte Festspiel-Intendant Florian Amort.
Die Händel-Festspiele hätten gezeigt, „wie lebendig Händels Musik heute sein kann“ und dass auch die Themen, die bereits Georg Friedrich Händel (1685-1759) und seine Zeitgenossen beschäftigt hätten, auch heute interessieren. Unter dem Motto „Mannsbilder. Helden, Herrscher, Herzensbrecher“ hatten sich die Festspiele in Händels Geburtsstadt mit Fragen um Macht, Männlichkeit und Rollenbildern auseinandergesetzt.
„Messiah“ zum Abschluss
Neben sieben Opern und drei Marionetten-Opern standen drei Oratorien und zwölf Konzerte mit Stücken des seinerzeit europaweit erfolgreichen Komponisten auf dem Programm. Hinzu kamen zahlreiche Veranstaltungen in Clubs, im Planetarium, im Stadtmuseum und an anderen Orten, ehe zum Abschluss des Festivals der „Messiah“ mit dem weltberühmten „Halleluja“ erklang.