Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat im vergangenen Jahr rund 3,63 Millionen Besuche in ihren Museen gezählt. Damit sei das Ergebnis des Vorjahres trotz rückläufigem Berlin-Tourismus 2025 nahezu gehalten worden, teilte die SPK am Dienstag in Berlin mit.
Während 2024 noch 3.671.370 Besuche gezählt wurden, waren es im vergangenen Jahr 39.293 weniger. Der Verkauf an Jahreskarten für die mehr als 20 SPK-Museen konnte 2025 um 2.000 auf rund 40.000 gesteigert werden. Am häufigsten seien die Jahreskarten für den Besuch der Neuen Nationalgalerie genutzt worden, gefolgt von der Gemäldegalerie, der Alten Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof.
Die Neue Nationalgalerie war im vergangenen Jahr mit rund 608.000 Besuchen den Angaben nach das besucherstärkste Kunstmuseum in Deutschland, etwa 47.000 Besuche mehr als 2024. Erfolgreichste Sonderausstellungen waren im vergangenen Jahr „Embrace“ mit Werken von Klara Hosnedlova im Hamburger Bahnhof (277.567 Besuche), „Yoko Ono. Dream Together“ in der Neuen Nationalgalerie (265.282 Besuche) sowie „Im Visier! Lovis Corinth, die Nationalgalerie und die Aktion “Entartete Kunst" in der Alten Nationalgalerie (202.952 Besuche).
Geringer Länderanteil bei Finanzierung
Die von Bund und Ländern getragene Stiftung hatte im vergangenen Jahr laut Jahresbericht Gesamteinnahmen von 432,8 Millionen Euro. Davon betrug der komplett vom Bund finanzierte Bauhaushalt 133,3 Millionen Euro. Der Finanzierungsanteil der Länder lag bei knapp 20 Millionen Euro oder 4,6 Prozent der Gesamteinnahmen. Die Gesamtausgaben wurden mit 418,4 Millionen Euro angegeben.