Die Dresdner Frauenkirche lädt für den 18. Oktober zu einem Workshop zur jüdischen Kunst des Tora-Schreibens ein. Gäste können auch selbst aktiv werden und sich am Entstehen der Schrift mit Tinte und Federkiel versuchen, wie die Stiftung Frauenkirche Dresden am Freitag mitteilte. Vorkenntnisse seien nicht erforderlich.
Der Workshop in der Unterkirche der Frauenkirche gebe Einblick in die jahrtausendealte Tradition des Schreibens der Tora, die als die heilige Schrift des Judentums gilt und Teil der hebräischen Bibel ist. Das Wort „Tora“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Lehre“ oder „Gesetz“.
Eine Tora-Rolle für die Jüdische Kultusgemeinde Dresden
In Dresden entsteht derzeit für die Jüdische Kultusgemeinde Dresden eine neue Torarolle. Dazu werden von professionellen Schreibern die fünf Bücher Mose von Hand in hebräischer Schrift auf Pergament gebracht. Vor dem Dresdner Stadtmuseum wurde eigens dafür ein gläserner Pavillon aufgebaut, damit die Öffentlichkeit daran teilhaben kann.
Im Mittelpunkt des Workshops stehen laut Stiftung die Tora an sich, die hebräische Schrift und die besondere Bedeutung der Buchstaben. Erläutert werden die überlieferten Regeln, Materialien und Techniken, nach denen eine Schriftrolle entsteht.