Tarifverhandlungen für EKBO-Landeskirche abgeschlossen
Berlin (epd).

Die Tarifverhandlungen für die rund 8.000 Beschäftigten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) sind abgeschlossen. Das Ergebnis stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der gewerkschaftlichen Gremien und der Kirchenleitung, sagte eine Kirchensprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin. Die sogenannte Erklärungsfrist dazu laufe bis zum 26. Juni. Die Änderungen sollen zum 1. Juli in Kraft treten. Details nannte die Sprecherin nicht.

Nach Informationen des epd wurde vereinbart, die Entgelte der Beschäftigten zum 1. Juli 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch 100 Euro im Monat zu erhöhen. Zum 1. Juni 2027 sind demnach Steigerungen um weitere zwei Prozent und zum 1. Februar 2028 erneut um ein Prozent vorgesehen.

Drei Gewerkschaften beteiligt

Damit orientiert sich der kirchliche Tarifvertrag TV-EKBO der Landeskirche weiter am Tarifvertrag TV-L für den öffentlichen Dienst der Länder. Dort wurden im Februar 2026 entsprechende Entgelterhöhungen vereinbart, die jedoch früher umgesetzt werden, als in der Landeskirche geplant. Bei den kirchlichen Tarifverhandlungen gab es ab März drei Verhandlungsrunden, zuletzt Ende Mai. Beteiligt waren die Gewerkschaften ver.di, GEW und GKD.