St. Marienkirche in Stadtilm wird teilweise saniert
Erfurt (epd).

Weitere Teile der St. Marienkirche im thüringischen Stadtilm müssen restauriert werden. Für Arbeiten am Natursteinsockel an der Westturmanlage stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 10.000 Euro bereit, wie die Einrichtung am Dienstag mitteilte. Die östlich des Marktplatzes der Stadt gelegene Kirche verbinde spätromanische und frühgotische Bauelemente. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Arbeiten an dem Gotteshaus nötig.

Mit dem Bau der ehemals dreischiffigen Anlage mit geradem Chorabschluss wurde den Angaben nach Mitte des 12. Jahrhunderts begonnen. 1235 seien das gotische Langhaus mit Chorschiff und das Westturmpaar geweiht worden. Portale und Vorhalle seien um 1320 entstanden. Ein Brand im Jahr 1780 habe jedoch Umbauarbeiten nötig gemacht, hieß es. Weitere Umbauten im neogotischen Stil seien um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert erfolgt.

Mehr als 600 geförderte Thüringer Denkmäler

Die St. Marienkirche gehört laut der DSD zu mehr als 600 Thüringer Denkmälern, die die Stiftung seit 1999 unter anderem mit Spenden sowie Mitteln der Lotterie „GlücksSpirale“ fördern konnte.