Ökumenischer Aschermittwoch der Künstler
Berlin (epd).

Die beiden großen Kirchen laden für den 18. Februar wieder zum ökumenischen Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler in die Kirche St. Matthäus am Berliner Kulturforum ein. Die traditionelle Künstlerrede hält in diesem Jahr der Schriftsteller und Kulturjournalist Simon Strauß, wie das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Montag in Berlin mitteilten. Demnach lautet das Thema der Rede „Geheimnis des Glaubens. Rede wider die Transparenz“.

Strauß ist Feuilleton-Redakteur bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er veröffentlichte 2017 sein Debüt „Sieben Nächte“.

Eingerahmt werde die Veranstaltung von einer ökumenischen Vesper mit dem katholischen Weihbischof Matthias Heinrich und dem evangelischen Bischof Christian Stäblein. Weitere Mitwirkende sind der Künstlerseelsorger des Erzbistums Berlin, Pater Georg Maria Roers, und der Kunstbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Hannes Langbein.

Austellungseröffnung „Parochet“

Gleichzeitig mit dem ökumenischen Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler beginnt die Ausstellung „Parochet“ des Berliner Künstlers Benyamin Reich in der St. Matthäus-Kirche. Das Zentrum der Präsentation sei ein Talmudvorhang. Im Hebräischen werde dieser „Parochet“ genannt und stamme aus der Thora, der heiligen Schrift des Judentums. Er trennt den heiligsten Bereich im Tempel von den Bereichen für Besucher ab. In St. Matthäus verhüllt nun ein solcher zur Passionszeit den Altar. Die Ausstellung solle den jüdisch-christlichen Dialog fördern.