"Kirche des Monats" steht in Niederndodeleben
Hannover, Magdeburg (epd).

Die Dorfkirche St. Peter und Paul in Niederndodeleben (Sachsen-Anhalt) ist von der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) zur „Kirche des Monats“ im Juni ernannt worden. Die bis 1711 im gotischen Stil umgebaute Kirche mit romanischen Grundmauern habe „eine ganz besonders gute Akustik und hat sich als Ort für Konzerte über die Landesgrenzen hinaus etabliert“, teilte die Stiftung am Montag in Hannover mit. Allerdings seien Teile der mittelalterlichen Kirche dringend sanierungsbedürftig. Deshalb fördere die Stiftung anstehende Arbeiten mit 15.000 Euro.

Doch dies sichert nur einen kleinen Teil des Bauvorhabens. Insgesamt seien mehr als 500.000 Euro notwendig, um Arbeiten am Turm, dem Dach und im Inneren von St. Peter und Paul durchzuführen, sagte Gemeindekirchenratsmitglied Wolfgang Schmidt dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Magdeburg. Der 77-Jährige ist so etwas wie der Sanierungsbeauftragte. Neben Eigenmitteln der Gemeinde und Geldern von Kirchenkreis und Landeskirche habe es auch eine Zusage europäischer Fördermittel sowie von der Deutschen Stiftung Denkmalpflege gegeben.

Turmspitze soll per Kran abgenommen werden

Im ersten Schritt gehe es jetzt um den Turm. Allein dafür fallen rund 342.000 Euro Kosten an. So muss schadhaftes Holz der Dachkonstruktion ausgetauscht werden. Die Turmspitze soll mittels Krahn abgehoben werden. Zudem sind Sanierungen des Mauerwerks, Dachdecker- und Putzarbeiten nötig, hieß es. Der größte Teil der Arbeiten soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden, hieß es.