Katholiken des Bistums Magdeburg debattieren über Folgen der Wahl
Magdeburg (epd).

Das katholische Bistum Magdeburg befasst sich aktuell mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und möglichen Konsequenzen aus dem Wahlergebnis. Der Katholikenrat als höchstes Laiengremium der Gläubigen im Bistum will auf seiner Herbstvollversammlung am Samstag aktuelle Entwicklungen reflektieren, wie eine Bistumssprecherin am Donnerstag in Magdeburg erklärte. Die Beratungen im Elisabeth-Gymnasium in Halle (Saale) seien für alle interessierten Christinnen und Christen zugänglich, hieß es.

Unter dem Leitwort „Wir haben gewählt - und nun?!“ werden Bischof Gerhard Feige und der Leiter des Katholischen Büros, Mathias Bethke, in die Diskussion einleiten. Sprechen werde zudem der Koordinator der Initiative „Bewusst wählen!“, Christoph Tekaath. Geplant sind zudem Kleingruppen zum Austausch, um konkrete Perspektiven für das eigene Engagement zu entwickeln.

Bistum zählt 68.000 Gläubige

Zudem stehen Wahlen zu Gremien des Bistums auf der Tagesordnung, etwa der Caritas-Vertreterversammlung oder zur Partnerschaftsaktion Ost des Hilfswerks für Ost- und Südosteuropa, hieß es.

Der Katholikenrat besteht aus 56 Vertretern von Verbänden und Pfarreien des Bistums Magdeburg. Den Angaben zufolge zählen gegenwärtig rund 68.000 Mitglieder zum Bistum Magdeburg, was einem Anteil von etwa drei Prozent der Bevölkerung im Land entspräche. Die Diözese Magdeburg erstreckt sich über Sachsen-Anhalt sowie kleinere Gebiete in Sachsen und Brandenburg.