Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) besuchen am kommenden Donnerstag gemeinsam die Gedenkstätte Sachsenhausen. Anlass ist der erste Länderbesuch von Prien in Brandenburg als Ministerin, teilte die Staatskanzlei Brandenburg am Donnerstag in Potsdam mit. Insbesondere soll dabei die dortige historisch-politische Bildungsarbeit im Fokus stehen, hieß es.
Die Gedenkstätte im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen versteht sich eigenen Angaben zufolge als Gedenk- und Lernort sowie als modernes zeithistorisches Museum. Es gebe etwa internationale Jugendbegegnungen und „Studycamps“. Mit der App „Dingen auf der Spur“ könnten sich Schülerinnen und Schüler und andere Interessierte vor einem Besuch der Gedenkstätte informieren.
Programm für Weiterbildungen
Auch für Lehrkräfte und Pädagogen bietet die Gedenkstätte ein umfangreiches Programm für Fort- und Weiterbildungen. Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Mindestens 55.000 von ihnen starben an den unmenschlichen Haftbedingungen oder wurden ermordet.