Der Fonds für Junges Design der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen präsentiert Damien Ajavon. Als Gast im Bereich Mode und Textil tauchte Ajavon für sechs Monate in die Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) ein und entwickelte neue Arbeiten, wie das MK&G am Mittwoch mitteilte. Die Ergebnisse dieser Residenz werden in der Einzelausstellung „Threads of Becoming: Shifting Matter and Form in Translation“ gezeigt. Die Schau ist vom 29. Mai bis zum 30. August zu sehen. Eröffnung ist am 29. Mai um 19 Uhr. Tickets für Eröffnung lassen sich über den Online-Shop des Museums buchen.
Damien Ajavon setze sich mit Themen wie Identität sowie den Konzepten von Heimat und Herkunft und deren fließenden Übergängen auseinander, erläuterte das MK&G. Dabei erforsche Ajavon die Verbindungen zwischen verschiedenen Kulturen und textile Praktiken als Träger von Wissen und Erinnerung. Für das Projekt habe Ajavon mit Kunsthandwerkerinnen und -handwerkern in Kenia zusammengearbeitet. Ergänzend dazu habe Ajavon Objekte aus der Sammlung des MK&G einbezogen.
Über den Fonds
Die Stiftung Hamburger Kunstsammlungen rief den Fonds für Junges Design 2020 ins Leben. Er bietet Nachwuchstalenten aus verschiedenen gestalterischen Disziplinen die Möglichkeit, sich mit der Sammlung des MK&G auseinanderzusetzen. Im Rahmen einer sechsmonatigen Residenz können sie die Objekte als Inspirationsquelle entdecken, die Expertise der Kuratorinnen und Kuratoren einholen und neue Materialien und Techniken erkunden. Der Fonds wird jährlich vergeben.