Ausstellung: Roboter-Avatare im Klassenzimmer
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Ausstellung: Roboter-Avatare im Klassenzimmer
Göttingen (epd).

Das Wissensmuseum der Universität Göttingen zeigt ab dem 30. April Roboter, die Schülern den Unterricht von zu Hause aus ermöglichen, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Schule gehen können. Im Fokus der Ausstellung steht die Frage, wie sich die Avatare auf die Privatsphäre der Schüler im Klassenraum und der kranken Schulkinder auswirken, wie die Georg-August-Universität Göttingen am Montag mitteilte.

Roboter weltweit im Einsatz

Sogenannte Telepräsenzroboter kommen bereits weltweit an Schulen zum Einsatz. Sie können sich den Informationen zufolge im Klassenraum bewegen, mit den Mitschülern interagieren und per Kamera und Mikrofon den Unterricht übertragen. Das Institut für Informatik erforscht die Roboteravatare seit Oktober 2023.

Die Ausstellung „Privatar - Digitales ICH im Klassenzimmer“ ist in Kooperation mit dem Deutschen Theater Göttingen auf Grundlage der Forschungsergebnisse entstanden. Besucherinnen und Besucher können in die Rolle des Roboters schlüpfen und Feedback dazu geben, wie nah die Roboter Schülern und Lehrkräften kommen und was sie hören dürfen - und was nicht. Die Ausstellung endet am 16. August.

Copyright: epd-bild/Susanne Lohse