"Stunde der Wintervögel": Weniger Spatzen in Hessen
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Haussperling

Mehr als 10.400 Hessinnen und Hessen haben bei der „Stunde der Wintervögel“ am zweiten Januarwochenende mitgemacht. Weniger erfreulich sind die Ergebnisse der Zählung.

Wetzlar (epd). Rund 10.400 Hessinnen und Hessen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr, haben am zweiten Januarwochenende bei der „Stunde der Wintervögel“ mitgemacht. Sie zählten etwa 239.000 Vögel in Gärten und Parks, wie der Naturschutzbund Nabu Hessen am 27. Januar mitteilte. Auffällig sei ein großer Rückgang bei Haus- und Feldsperlingen. „Wo all die Spatzen hin sind, müssen wir noch genauer untersuchen“, sagte der Nabu-Ornithologe Bernd Petri.

Insgesamt wurden laut Nabu im Schnitt 31,2 gesichtete Vögel gemeldet - so wenige Individuen pro Garten wie noch nie seit Beginn der Mitmachaktion. Bei der ersten Zählung 2011 waren es noch durchschnittlich 41,4 Vögel. Über die Jahre hinweg lasse sich „ein stetiger Abwärtstrend“ beobachten. Häufige Arten wie Amseln, Meisen, Finken und Spatzen reihten sich in den Schwund der Vogelbestände ein, erklärte der Nabu.

Klein-Lebensräume im Garten schaffen

Um Vögeln zu helfen, rät der Nabu unter anderem, im Garten Klein-Lebensräume mit heimischen Blumen, Sträuchern und Bäumen zu gestalten.

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