Die Autoren und Autorinnen von 180 Büchern können sich Hoffnung auf den mit 25.000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis 2026 machen. Wer gewinnt, wird im Oktober zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.
Frankfurt a.M. (epd). Für den Deutschen Buchpreis 2026 haben 106 deutschsprachige Verlage 180 Titel eingereicht. Das Erscheinungsdatum der Bücher liegt zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 8. September 2026, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main am 7. April mitteilte. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren stellt die Jury zunächst eine 20 Bücher umfassende Longlist zusammen, die am 11. August veröffentlicht wird. Welche Romane es auf die Shortlist mit dann noch sechs Titeln geschafft haben, wird am 8. September bekannt gegeben.
Wer den Deutschen Buchpreis 2026 bekommt, erfahren die sechs Autorinnen und Autoren der Mitteilung zufolge am Abend der Preisverleihung, dem 5. Oktober, zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse. Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert, 25.000 Euro gibt es für den Preisträger oder die Preisträgerin, die fünf weiteren für die Shortlist nominierten Autoren bekommen jeweils 2.500 Euro. Den Deutschen Buchpreis 2025 hatte Dorothee Elmiger für ihren Roman „Die Holländerinnen“ erhalten.
Jury wählt Sprecherin
Bei ihrer ersten gemeinsamen Jurysitzung wählten die Mitglieder Cornelia Geißler („Berliner Zeitung“) zu ihrer Sprecherin. Die weiteren Mitglieder sind Theresa Donner (Buchhandlung heiter bis wolkig, Halle an der Saale), Jan Ehlert (NDR), Maha El Hissy (freie Kritikerin), Emily Grunert (Literaturbüro NRW), Stefanie Kreuzer (Universität Kassel) und Adam Soboczynski („Die Zeit“)
Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main.