Die evangelischen Kirchen in Hessen stehen gegen judenfeindliche Bedrohungen ein - dies versichern sie in ihrer Grußbotschaft zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana.
Darmstadt, Kassel (epd). Die evangelischen Landeskirchen in Hessen haben den jüdischen Gemeinden im Land Grüße zum Neujahrsfest Rosch Haschana übermittelt. Gegen judenfeindliche Bedrohungen versicherten die hessen-nassauische Kirchenpräsidentin Christiane Tietz und die kurhessische Bischöfin Beate Hofmann am 9. September gemeinsam: „Wir als Kirche stehen an Ihrer Seite und stellen uns gegen jede Form von Judenfeindschaft.“ Christinnen und Christen seien dankbar für die „vertrauensvolle Weggemeinschaft“ mit Jüdinnen und Juden.
Das Jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana („Kopf des Jahres“) wird dieses Jahr von Freitagabend, 11. September, bis Sonntagabend, 13. September, gefeiert. Mit dem Fest beginnt das Jahr 5.787 des jüdischen Kalenders. Rosch Haschana ist der Auftakt zu einer Zeit der Besinnung und Umkehr, die zehn Tage später in Jom Kippur, dem Versöhnungstag, ihren Höhepunkt findet. Traditionell werden zu Rosch Haschana süße Speisen gegessen, etwa in Honig getauchte Äpfel. Sie stehen für die Hoffnung auf ein gutes und „süßes“ neues Jahr. Der traditionelle Neujahrsgruß lautet „Schana towa“ - „Ein gutes Jahr“.
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