Westfälische Kirche will digitale Formate anschieben
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Digitaler Gottesdienst
Bielefeld (epd).

Mit einem neuen Fördertopf will die Evangelische Kirche von Westfalen ihr Angebot im Internet ausbauen. Im Rahmen des Projekts „Für eine starke digitale Kirche - Teilhabe ermöglichen“ sollten Formate insbesondere für Menschen aufgebaut werden, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr regelmäßig an Veranstaltungen in ihrer Kirchengemeinde teilnehmen könnten, teilte die westfälische Kirche in Bielefeld mit. Als Beispiele werden gestreamte Gottesdienste, eine hybride Bibelstunde oder ein digitales Kirchen-Café genannt. Pro Antrag könnten bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten von höchstens 2.000 Euro gefördert werden, hieß es.

Das im Juni startende Projekt solle dabei im Idealfall die verschiedenen Generationen einer Kirchengemeinde zusammenbringen, erklärte die Landeskirche. So könnten junge Erwachsene beim Streamen eines Gottesdienstes die Kameras und Tonmischpulte bedienen, Konfirmanden Social-Media-Beiträge für ältere Gemeindemitglieder erstellen oder Jugendgruppen Technik-Workshops für Seniorenkreise anbieten. Online-Hauskreise könnten Familien zusammenbringen, wenn Enkel und Großeltern ihre Glaubensgeschichten teilen.