Das Beratungsnetzwerk des Demokratiezentrums Sachsen hat am Mittwoch eine neue Anlaufstelle in Bautzen eröffnet. Sie biete Unterstützung für Betroffene rassistischer und antisemitischer Gewalt, teilte das Sozialministerium in Dresden mit. Zugleich stärke sie die mobile Beratung und Schulberatung im Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.
Mit dem neuen Standort baue das Beratungsnetzwerk seine Präsenz in Ostsachsen aus, hieß es. Damit werde der Zugang zu Hilfe insbesondere im ländlichen Raum gestärkt.
Unterstützung nach Angriffen
Die Angebote umfassen den Angaben zufolge kostenfreie Beratung, Unterstützung und Begleitung im Umgang mit extremistischen und diskriminierenden Vorfällen, in Krisen- und Konfliktsituationen sowie nach rassistischen und antisemitischen Angriffen. Die neue Beratungsstelle in Bautzen wird den Angaben zufolge gemeinsam von der Opferberatung RAA Sachsen, dem Kulturbüro Sachsen und dem Verein Courage - Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit betrieben.