Hoffnungsträger Stiftung übernimmt Schwarzenshof in Thüringen
Leonberg, Rudolstadt (epd).

Der Schwarzenshof bei Rudolstadt in Thüringen soll wieder ein geistlicher Bildungs- und Begegnungsort werden. Die Hoffnungsträger Stiftung übernehme das traditionsreiche Anwesen zwischen Rudolstadt und Bad Blankenburg, teilte die Stiftung am Dienstag in Leonberg mit. Geplant sind ab Herbst 2026 ein Freizeitbetrieb, eine Bibelschule und Tagungsangebote. Damit will die Stiftung an die lange geistliche und pädagogische Geschichte des Hauses anknüpfen.

Betrieben werden soll der Standort künftig durch „Jugend mit einer Mission“ Deutschland, kurz JMEM. Die Hoffnungsträger und JMEM verbindet laut Mitteilung eine gemeinsame Wertebasis sowie der Wunsch, den Schwarzenshof wieder zu einem Ort der Begegnung, Bildung und geistlichen Orientierung zu machen. „Der Schwarzenshof war für viele Generationen ein Ort geistlicher Heimat. Diesen Geist möchten wir bewahren und zugleich in die Zukunft führen“, sagt Oliver Konanz, Generalbevollmächtigter der Hoffnungsträger Stiftung.

Jahrzehntelang Begegnungs- und Bildungsstätte

Das Gelände liegt außerhalb der Stadt zwischen Rudolstadt und Bad Blankenburg, umgeben von Wiesen und Bäumen. Es umfasst mehrere Gebäude sowie eine Kapelle, die aus einem ehemaligen Backhaus hervorgegangen ist. Über Jahrzehnte wurde der Standort als Begegnungs- und Bildungsstätte der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) genutzt und bot zuletzt Platz für bis zu 110 Gäste. Zum Jahresende 2024 war die bisherige Begegnungsstätte geschlossen worden.